Cape

Letztes Jahr um die Zeit war ich gerade mit meiner besten Freundin in Irland. Wir waren ein paar Tage in Dublin und sind dann mit dem Fernbus bis an die Westküste nach Galway gefahren. Es waren ein paar wundervolle Tage, die wir gemeinsam verbracht haben mit vielen schönen irischen Momenten (im Pub). 😉

Ungefähr eine Woche vor Abflug hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, mir ein schönes robustes Cape für Irland zu nähen. Da das Wetter in Irland ja bekanntlich recht schnell von sonnig zu windig und regnerisch wechselt. Gesagt, getan. Die Nählotte musste ran und innerhalb von einem Wochenende hatte ich mein Cape.

Cape

Nun ja, wie das manchmal so ist, hatte ich es mir doch irgendwie anders vorgestellt. Der Walkloden hatte mir sehr gefallen, etwas ausgefallen mit seinen Blumen, dennoch nicht zu grell. Auch der Schnitt von dem Cape fand ich gut. Aber zusammen in Kombination war ich der Meinung, ich hätte mir eine Sofadecke umgehangen. Hm… und so wanderte das Cape in den Schrank und überwinterte dort.

Herbstcape

Viel zu Schade dort nicht gesehen zu werden, kramte ich mein Cape vorige Woche wieder aus. Ich hatte mich zum Brunch mit meiner besten Freundin bei mir zuhause verabredet und fragte sie um ihren Rat. Manchmal hilft es ja, eine fremde Meinung einzuholen. 🙂 Und nun mit kürzeren Haaren und roten Knöpfen, gefällt es mir doch recht gut. Was so kleine Details manchmal bewirken…

Herbstcape

Ich gebe uns nochmal eine Chance. 🙂

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Geht es euch manchmal auch so, ihr näht etwas oder kauft euch eine Klamotte und dann merkt ihr, es ist doch nicht so das Wahre?!

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